Umweltpreis Vergaberichtlinien

Umweltpreis
des Aufgabenbereiches Bienenkunde an der
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Zur Förderung von bienenkundlichen, imkerlichen Projekten des Natur- und Artenschutzes.

Vergaberichtlinien

§1 Präambel

Der „Umweltpreis des Aufgabenbereiches Bienenkunde an der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen - Zur Förderung von bienenkundlichen, imkerlichen Projekten des Natur- und Artenschutzes“ ist eine Auszeichnung mit der herausragende Projekte zur Förderung des Natur- und Artenschutzes in den Bereichen Bienenkunde und Imkerei gewürdigt werden sollen.

Der Preis ist eine besondere Auszeichnung. Er soll dazu dienen:

  • die Imkerei und ihre Verbundenheit zu Natur und Umwelt zu würdigen und öffentlichkeitswirksam darzustellen,
  • die oben bezeichneten Handlungen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen,
  • der Imkerschaft bewusst zu machen, wie von verschiedenen Personen, Vereinigungen oder Institutionen das Handeln der Imker in vielfältiger Weise positiv beeinflusst wird,
  • den Apisticus-Tag und den Verein APIS e.V. bekannt zu machen.

Der Umweltpreis ist mit einer attraktiv gestalteten Urkunde und einem Preisgeld verbunden.

§ 2 Kriterien der Verleihung

Der Umweltpreis kann an jede natürliche oder juristische Person, Personengruppen, Arbeitsgemeinschaften oder Institutionen des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen werden. Eine erneute Auszeichnung eines Preisträgers ist möglich.

Beispielhafte Bereiche für solche Aktivitäten können sein:

  1. Arten- und Naturschutz im Bereich der Wildbienen, Bienen und Bestäuberförderung
  2. Förderung des Imkerwesens
  3. Verbesserungen des Nahrungsangebotes von Wild- und Honigbienen
  4. Schulprojekte, Schülerfirmen und weitere pädagogisch, didaktische Projekte u.a. auch von Lehrbienenständen, Biologischen Zentren und vergleichbaren Organisationen

§ 3 Vorschlag der Kandidaten

  1. Jeder Imker und Nicht-Imker ist vorschlagsberechtigt.
  2. Die Vorschläge müssen bis zum Februar des Jahres bei der Bienenkunde der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Münster in Schriftform eingereicht werden.
  3. Dem Vorschlag ist eine kurze Begründung beizufügen, welche die besonderen Verdienste des Kandidaten hervorhebt.
  4. Die in § 2 angeführten Kriterien für die Verleihung sind in der Begründung zu berücksichtigen.

§ 4 Die Jury

Über die eingereichten Bewerbungen entscheidet eine Jury, die sich aus den Mitgliedern der Bienenkunde und weiteren von diesem Personenkreis ausgewählten Personen zusammensetzt. Den Vorsitz dieser Jury übernimmt die Referentin für Bienenkunde der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen bzw. eine von ihr benannte Vertretung.

  1. Aufgaben der Jury
  2. Die Jury sichtet die eingesandten Vorschläge und wählt die Preisträger aus.
  3. die Jury

Mitglieder der ersten Jury sind:

  • Dr. Marika Harz, Referentin für Bienenkunde
  • Dr. Felix Austermann, Leiter Fachbereich 71 Tierhaltung & Tierzuchtrecht
  • Marlene Backer, Dipl. oec. troph, Fachberaterin
  • Mechtild Pöpping-Segbert, Hauswirtschaftsmeisterin
  • Lars Meike, Imkermeister
  • Dr. Werner Mühlen, Referent für Bienenkunde, a.D.
  • Dr. Roland Otto, ehem. Leiter des Veterinäramtes der Stadt Münster, a.D.
  • Alfons Pohlmann, Vorsitzender APIS e.V.

Die Jury ist beschlussfähig, wenn mindestens vier der benannten Mitglieder anwesend sind. Sie tritt jeweils im Februar des Jahres zusammen.

Die Jury prüft die ausgewählten Vorschläge und wählt hieraus die Preisträger aus. Die Wahl erfolgt mit einfacher Mehrheit. Über die Auswahl ist strenges Stillschweigen zu wahren. Die Kommission wählt Personen aus, welche die Laudationes formulieren und auf der Verleihung vortragen sollen.

Die feierliche Preisverleihung findet auf dem jeweils der Sitzung folgenden Apisticus-Tag statt.

Münster, den 31. Dezember 2018

Dr. Marika Harz
Referentin für Bienenkunde an der
Landwirtschaftkammer Nordrhrein-Westfalen