Umweltpreis des Bieneninstitutes der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Institut für Bienenkunde

Entwurf der Vergaberichtlinien

§ 1 Präambel

Der „Umweltpreis des Bieneninstitutes der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen - Zur Förderung von bienenkundlich, imkerlichen Projekten des Natur- und Artenschutzes“ ist eine Auszeichnung mit der herausragende Projekte zur Förderung des Natur- und Artenschutzes in den Bereichen Bienenkunde und Imkerei gewürdigt werden sollen.

Der Preis ist eine besondere Auszeichnung. Er soll dazu dienen:

  • die Imkerei und ihre Verbundenheit zu Natur und Umwelt zu würdigen und öffentlichkeitswirksam darzustellen,
  • die oben bezeichneten Handlungen, in der Öffentlichkeit bekannt zu machen,
  • der Imkerschaft bewusst zu machen, wie von verschiedenen Personen, Vereinigungen oder Institutionen das Handeln der Imker in vielfältiger Weise positiv beeinflusst wird,
  • das Engagement des Bieneninstitutes der Landwirtschaftskammer NRW und die Bedeutung der überregionalen Fachtagng Apisticus-Tag Münster sowie den Verein APIS e.V. bekannt zu machen.

Der Umweltpreis ist mit einer attrsktiv gestalteten Urkunde und einem Preisgeld verbunden. Die Höhe des Preisgeldes wird je nach fianziellen Möglichkeiten festgelegt und durch Sponsoren gesichert. Es soll eine Größenordung von ca. 500 – 1000 EUR angestrebt..

Die feierliche Preisverleihung findet auf dem jeweils der Sitzung folgenden Apisticus-Tag statt.

§ 2 Kriterien der Verleihung

Der Umweltpreis kann an jede natürliche oder juristische Person, Personengruppen, Arbeitsgemeinschaften oder Institutionen der Budesrepublik Deutschland verliehen werden. Eine erneute Auszeichnung eines Preisträgers ist möglich. Der Preis wird zunächsten in 2 Kategorienen verliehen:

  1. Projekte von Vereinen, Oganisationen und Gruppierungen
  2. Kinder- und Jugendpreis

Beispielhafte Bereiche für förderwürdige Aktivitäten können sein:

  1. Arten- und Naturschutz im Bereich der Wildbienen, Bienen und Bestäuberförderung
  2. Förderung des Imkerwesens
  3. Verbesserungen des Nahrungsangebotes von Wild- und Honigbienen
  4. Schulprojekte, Schülerfirmen und weitere pädagogisch, didaktischen Projekte u.a. auch von Lehrbienenständen, Biologischen Zentren und vergleichbaren Organisationen

§ 3 Vorschlag der Kandidaten

  1. Jeder Imker und Nicht-Imker ist vorschlagsberechtigt.
  2. Die Vorschläge müssen bis zum Januar des Jahres beim Bieneninstitut der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen eingereicht werden.
  3. Dem Vorschlag ist eine kurze Begründung beizufügen, welche die besonderen Verdienste des Kandidaten hervorhebt.
  4. Die in § 2 angeführten Kriterien für die Verleihung sind in der Begründung zu berücksichtigen.

§ 4 Die Jury

Über die eingereichten Bewerbungen entscheidet eine Jury, die sich aus den Mitgliedern des Bieneninstitutes und weiteren von diesem Personenkreis ausgewählten Personen zusammensetzt. Den Vorsitz dieser Jury übernimmt … bzw. eine von ihm benannte Vertretung.

Mitglieder der ersten Jury sind u.a.:

  • Dr. Felix Austermann, Leiter Fachbereich 71 Tierhaltung & Tierzuchtrecht
  • Dr. Marika Harz, Referentin für Bienenkunde
  • Dr. Werner Mühlen, Referent für Beinenkunde, a.D.
  • n.n.

Die Jury ist beschlussfähig, wenn mindestens vier der benannten Mitglieder anwesend sind. Sie tritt jeweils im Februar des Jahres zusammen.

Die Jury prüft die ausgewählten Vorschläge und wählt hieraus die Preisträger aus .

Die Wahl erfolgt mit einfacher Mehrheit. Über die Auswahl ist strenges Stillschweigen zu wahren.

Die Kommission wählt Personen aus, welche die Laudatio formulieren und auf der Verleihung vortragen sollen.

Die feierliche Preisverleihung findet auf dem jeweils der Sitzung folgenden Apisticus-Tag statt.