Apisticus-Tag 2018

Apisticus-Tag 2018: Dr. Annette vom Schloß Geschäftsführerin Tierseuchenkasse, Landwirtschaftskammer NRW Beitrag zur Podiumsdiskussion Informationen aus der Tierseuchenkasse NRW

Apisticus-Tag 2018
Dr. Annette vom Schloß
Geschäftsführerin Tierseuchenkasse, Landwirtschaftskammer NRW
Beitrag zur Podiumsdiskussion Informationen aus der Tierseuchenkasse NRW

Das Tiergesundheitsgesetz des Bundes regelt die Aufgaben der Tierseuchenkassen in Deutschland allgemein. Spezifiziert werden diese Aufgaben für jedes Bundesland durch die Vorschriften der zuständigen Landesbehörden, die zusätzlich entsprechende Verwaltungsvorgaben machen.

Aufgaben der Tierseuchenkasse nach Bundesrecht sind die Erhebung von Beiträgen und die Leistungsauszahlung (Entschädigung) im Seuchenfall. Nach Landesrecht können neben den Entschädigungen auch Beihilfen, das sind freiwillige Leistungen der Tierseuchenkasse, gezahlt werden.

Die Tierseuchenkasse NRW unterhält u. a. für die Tierart Bienen eine eigene Tierartenkasse, die sogenannte Bienenkasse. Nicht jedes Bundesland hat eine Bienenkasse eingerichtet.

Das Umweltministerium in Düsseldorf hat bereits 2001 die Tierseuchenkasse angewiesen eine Bienenkasse einzurichten, weil die ökologische und volkswirtschaftliche Bedeutung einer gesunden Bienenhaltung von außerordentlicher Bedeutung ist.

Der Grundgedanke war, dass die volkswirtschaftliche Bedeutung von Honigbienen nicht nur alleine im Honigertrag sondern vielmehr in der Bestäubungsleistung liegt. Da die Bienen nicht nur für einen wichtigen Beitrag in der Landwirtschaft sondern auch für den Erhalt der Vielfalt in der Natur sorgen, hat die Förderung der Bienengesundheit neben der landwirtschaftlichen auch eine gesellschaftspolitische Bedeutung.

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